Vertiefungskurse
(Jg. EF)
Der Vertiefungsunterricht (in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe) kann sich ganz auf die Weiterentwicklung und Sicherung zentraler fachlicher Basiskompetenzen konzentrieren. Er ist somit konzeptuell nicht als „Nachhilfeunterricht“ angelegt, in dem Inhalte des regulären Fachunterrichts systematisch nach- und „abgearbeitet“ werden, sondern er widmet sich – orientiert an den Förderbedarfen der Schülerinnen und Schüler – den in der gymnasialen Oberstufe benötigten grundlegenden Kompetenzen.
Damit kann der Vertiefungsunterricht erweiterte Spielräume nutzen und methodisch-didaktisch auch neue Wege gehen. [Prinzipiell geht es um] eine Verschränkung von Wissenschafts- und Situationsprinzip, von Wissen und Handeln. Für den Unterricht in den Vertiefungskursen bedeutet es, nach Möglichkeiten zu suchen, dass - handlungs- und anwendungsorientiert gelernt wird, - Anforderungssituationen bewältigt werden und erworbenes Wissen zur Lösung von (auch neuen) Problemen genutzt werden kann, - Suchwege beschritten und Fehler als Lernchancen gesehen werden, - Wissen systematisch vernetzt wird, sodass Lernzuwachs anschlussfähig wird, - Selbstreflexion und Lernmonitoring entwickelt werden." (entnommen aus: Handreichung des MSW, 2010)
Weitere Informationen sind auf den Internetseiten Schulentwicklung NRW (PDF) sowie Schulministerium NRW erhältlich.
