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Schulbüro

Forschertag am Ceciliengymnasium lockt 80 GrundschülerRaketenbau, Glasbläserei, Roboterprogrammierung und Tiersuche bei strahlendem Wetter

Bereits zum vierten Mal hatten die Naturwissenschaften am Ceciliengymnasium zum Forschertag eingeladen und 80 Kinder aus den umliegenden Grundschulen waren gekommen. Nach einer kurzen Einführung ging es dann zu den verschiedenen Stationen, die vor allem die Kinder der MINT-AG vorbereitet hatten.

In der Chemie konnten die Kinder ausprobieren, wie man mit einem Bunsenbrenner Glas so stark erhitzen kann, dass es verformbar wird. An einer anderen Station wurden Farben getrennt. Für die Experten heißt das „Chromatographie". Für die Schüler: „Wow, sind das jetzt schöne Blumen!"

Vor allem in der Informatik war es zeitweise sehr voll. Kein Wunder, denn dort konnten die Kinder erst ihre kleinen Roboter selbst bauen, um sie dann auch noch über selbst geschriebene Programme in Bewegung zu setzen.

„Wo sind die Schrecken?" hieß es in der Biologie. Indische Stabschrecken und australische Gespenstschrecken sind zwar im Laub zunächst schwer zu entdecken. Wenn man sie dann aber gefunden hat, heißt es dann schnell „Oh, sind die süß!" Vor allem unsere Mini-Gespenster wollten die Schüler gar nicht wieder los lassen.

„Raketenbau auf dem Schulhof –ja darf man das denn überhaupt?" Na klar, jedenfalls dann, wenn man mit den MINT´is zusammen Backpulver-Raketen bastelt. Die fliegen zwar nicht bis zum Mond, aber so 5 m in die Höhe schafften einige schon. Und mit der passenden Anleitung in der Tasche machten sich später am Nachmittag dann die Grundschüler wieder auf den Weg nach hause.

„Es war super! Aber ich hab leider nur drei Stationen geschafft!" Dann bleibt halt nur, sich auf den nächsten Forschertag zu freuen. Denn natürlich wird es so etwas demnächst wieder geben. Auch das Ceciliengymnasium freut sich drauf.